Ankündigungen

SMM 4. Runde 2. Mannschaft

Der Auftakt war etwas chaotisch, da nicht alle den Spiellokalwechsel mitbekommen hatten und die Mannschaftsleiter zuerst noch abklären mussten wie lange die Respektfrist ist. Alle Spieler waren dann aber rechtzeitig vor Ablauf der Respektfrist vor Ort. Der Beginn war für uns sehr stark. Felix eröffnete mit Caro-Kann. Die Partie war nach vielen Figurentauschen sehr lange ausgeglichen. Der Gegner übersah eine schöne kleine Kombination mit einem Qualitätsopfer und anschliessender Springergabel mit König und Turm. Kurz danach gab der Gegner auf. Sämis Gegner wählte Halbslawisch und versuchte den gewonnen Bauern auf c4 zu verteidigen. Er wählte aber die falsche Herangehensweise und stand am Schluss mit einem Bauern weniger da. Er übersah dann die gleiche kleine Kombination mit Qualitätsopfer und anschliessender Springergabel. Danach gab er auf. Andreas konnte seinen Gegner von Anfang an unter Druck setzen. Er hatte grossen Raumvorteil am Damenflügel und konnte mit der Dame eindringen. Sein Gegner verlor einen Turm in bereits schwieriger Position und gab nach drohendem weiteren Materialverlust auf. Wir führten mit 3-0. Ein Remis genügte uns nun zum Sieg.

Conner konnte in der Eröffnung eine Qualität gewinnen, aber zu einem hohen Preis. Der König stand ziemlich ungedeckt in der Mitte. Der Gegner nützte das gnadenlos aus. Zuerst gewann er eine Figur und danach die Qualität zurück. Connor gab kurz danach in schlechter Stellung und Materialdefizit auf. Gianluca wählte siziliansch mit c5, cxd4 und Sf6. Er kam besser aus der Eröffnung mit dem Läuferpaar und einer Königsflügel-Bauernmehrheit. Der König stand auch mehr aktiv (nach Damentausch). Er wollte es aber im Endspiel zu schön spielen und schlug den schwachen Bauern auf der d-Linie nicht und ging mit dem König direkt zur Unterstützung der weit vorgerückten Bauern am Königsflügel. Der gegnerische d-Bauer macht sich auf den Weg zum Unwandlungsfeld und erreichte es auch dank Unterstützung seines Läufers. Gianluca gab kurz danach auf.

Nun musste Hannes' Partie entscheiden. Hannes wählte sizilianisch mit einem rückstehenden Bauern auf d6. Der Gegner nutzte das schwache Feld d5 geschickt und konnte sich einen grossen Raumvorteil am Damenflügel erarbeiten. Danach wechselte der Gegner auf den Königsflügel mit einem starken Angriff auf der halboffenen g-Linie. Hannes verlor eine Qualität und einen Bauern. Der Gegner gab die Qualität aber kurz darauf zurück. Hannes Bauernstruktur war danach sehr schwach. Er verlor einen weiteren Bauern. Beim Endspiel mit Dame, Turm und Bauern fand Hannes ein schönes kleine Kombination die ihm einen Bauern zurückbrachte. Sein Gegner konnte einem Dauerschach nicht mehr ausweichen. Er spielte aber weiter und verlor nach einem ungenauen Zug einen entscheidenden Bauern. Hannes konnte den Damentausch erzwingen und in ein gewonnes Bauernendspiel abwickeln.

Rapperswil-Jona 2 4 - 2 Glarus 2

Connor Brown 0 - 1 Peter Stöckli
Johannes Roth 1 - 0 Jakob Schmid
Andreas Range 1 - 0 Werner Weibel
Felix Koller 1 - 0 Matthias Küng
Samuel Bucher 1 - 0 Daniel Jenny
Gianluca Ragazzi 0 - 1 Daniele Flury

Sämi

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